16 Tage Kampagne gegen Gewalt an Frauen

Die Kampagne "16 Days of Activism Against Gender Violence" wurde 1991 vom Women's Global Leadership Institute ins Leben gerufen. Die 16 Tage beginnen stets am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen, Abschluss ist am Tag der Menschenrechte am 10. Dezember. Mit diesen Daten soll deutlich gemacht werden, dass Frauenrechte Menschenrechte sind. Gewalt gegen Frauen ist deshalb immer auch eine Menschenrechtsverletzung.

Brake the Chain - Ein Tanz bewegt die Welt

In der Region Zentralschweiz beteiligen sich jedes Jahr verschiedene Organisationen an der 16 Tage Kampagne, um für das Thema Gewalt gegen Frauen zu sensibilisieren und gewaltbetroffene Frauen und deren Kinder zu schützen. Im 2015 ist ein Kampagnenbus während 16 Tagen in der Zentralschweiz getourt. Er hat auf öffentlichen Plätzen gestoppt, wo zum Zeichen der Solidarität mit Betroffenen, gemeinsam getanzt wurde. Mit dem internationalen Tanz gegen Gewalt an Frauen BRAKE THE CHAIN setzen Frauen und Männer weltweit immer wieder ein gemeinsames Zeichen gegen Gewalt an Frauen.

Flashmobs - melden Sie sich schon jetzt für die Kampagne 2016 an!

Im vergangenen Jahr haben verschiedene Sport- und Tanzvereine sowie Frauengruppen an der Aktion teilgenommen. Finden Sie hier die Eindrücke zur letztjährigen Kampagne und sichern Sie sich schon jetzt die Teilnahme mit Ihrem Verein in Ihrem Heimatort und melden Sie sich hier an.


Angelina_16_Tage

Der Kampagnenflyer in 11 verschiedenen Sprachen hier zum runter laden.

Aufdecken statt verstecken - fassen Sie Mut zum Hinschauen!

In der Schweiz kommt es in jeder 5. Beziehung zu Häuslicher Gewalt. Zu polizeilichen Interventionen kommt es gestützt auf Studien im Rahmen von Opferbefragungen jedoch lediglich bei 22% der Vorfälle. Viele Übergriffe und Straftaten bleiben daher im Dunkelfeld. Die durch die KampagnenpartnerInnen entworfene Broschüre will Gewaltbetroffenen und deren Angehörigen und Bekannten Mut machen, sich gegen Gewalt zu Hause zu wehren. Sie ermutigt, erlebtes und zugefügtes Unrecht aufzudecken und nicht zu verstecken. Die Broschüre ist mehrsprachig verfasst, informiert über und weist auf Beratungs- und Unterstützungsangebote in der Zentralschweiz hin.

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