Gewalt verhindern, wo sie beginnt. Gewalt hat viele Ursachen. Sie entsteht jedoch häufig da, wo Menschen sich über andere stellen. Die mehrjährige nationale Kampagne vom Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) wurde am 11. November 2025 lanciert. Sie will bei Machtungleichgewichten und diskriminierenden Normen ansetzen. Die Kampagne geht auf drei Arten gegen Gewalt vor: Sie sensibilisiert für die Anfänge von gewalttätigem Verhalten, sie ermutigt, über das Thema zu sprechen und sie informiert über Hilfs- und Beratungsangebote.
Die Botschaft lautet: Wir alle können etwas dagegen tun. Indem wir uns Unterstützung holen, wenn wir Gewalt erleben. Indem wir anderen beistehen. Oder indem wir unser eigenes Verhalten hinterfragen.
Teil der Kampagne ist die Kurznummer 142. Seit dem 1. Mai 2026 ist die Opferhilfe für Gewaltbetroffene in der ganzen Schweiz darüber erreichbar. Die Telefonnummer bietet kostenlose, vertrauliche und rund um die Uhr erreichbare Beratung für Menschen, die physische, psychische oder sexuelle Gewalt erlebt haben, sowie für ihre Angehörigen. Geschulte Fachpersonen unterstützen Betroffene und vermitteln bei Bedarf an die zuständigen Stellen (z. B. an eine kantonale Opferberatungsstelle oder an eine andere Fachstelle).
Mehr Informationen oder Materialien sind unter www.ohne-gewalt.ch und www.opferhilfe-schweiz.ch zu finden.